Loisachtaler Gauverband

 

Der Loisachtaler Gauverband wurde im Jahre 1919 gegründet. Dem Verband sind 26 Vereine angeschlossen.

1. Vorstand Josef Ponholzer

 

Antdorfer Straße 40
82393 Iffeldorf

Tel. 08856 / 7524

info@loisachgau.de

Gauversammlung in Hohenschäftlarn

Erstmals in der Geschichte des Loisachtaler Gauverbandes fand eine Gauversammlung beim Trachtenverein „Almrösl“ Hohenschäftlarn statt. 1. Gauvorstand Sepp Ponholzer konnte als Ehrengast den 1. Bürgermeister der Gemeinde Schäftlarn Dr. Matthias Ruhdorfer begrüßen. Daneben war der 1.Kassier des Bayerischen Trachtenverbandes Walter Weinzierl Gast der Versammlung, da er einen Vortrag über die WWK Versicherung hielt. Im Totengedenken wurden neben den verstorbenen Trachtlern im Gauverband, besonders an die Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen gedacht. Bürgermeister Ruhdorfer stellte die Gemeinde Schäftlarn als beliebten Wohnort im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt München dar. In der Gemeinde gab es in den letzten Jahren eine große Zuzugswelle, da für Berufspendler der Ort sehr attraktiv ist, nicht nur wegen der Entfernung nach München, sondern auch wegen der Erholungsgebiete Isar und Starnberger See die in kurzer Zeit erreichbar sind. Der Trachtenverein Hohenschäftlarn so Ruhdorfer ist einer der aktiven Vereine im Gemeindeleben und eine wichtige kulturelle Institution im Dorf, gerade bei so einer internationalen Gemeindebevölkerung. Nach dem Protokollbericht von Schorsch Burger, konnte in der Gauversammlung vier verdiente Trachtenkameraden geehrt werden. Allesamt sind 50 Jahre aktiv in ihren Trachtenvereinen tätig. Vom Trachtenverein „Alpenrose“ Königsdorf wurde Georg Stöger geehrt. Er war lange Jahre 1. Vorstand des Trachtenvereins. Vom Trachtenverein „Würmseer“ Seeshaupt - St. Heinrich wurden gleich drei aktive Trachtler geehrt. Zum einen Sepp Brüderle, auch langjähriger Vorstand und Hubert Brüderle, beide bekannt durch ihr musikalisches Wirken bei den „Seeshaupter Sängern“. Daneben wurde Georg Veitinger auch von den Seeshaupter Trachtlern geehrt. Sepp Ponholzer hob in seiner Ehrungsansprache hervor was es heißt 50 Jahre aktiver Trachtler zu sein und dankte den vieren für ihr großes Engagement. Der Versammlung stellten sich sechs neue Vorstände vor. Vom gastgebenden Verein „Almrösl“ Hohenschäftlarn 1. Vorstand Peter Ossner und 2. Vorstand Franz Fischer. Auch im Trachtenverein „Isarlust“ Irschenhausen gibt es zwei neue Vorstände an der Spitze des Vereins, 1. Vorstand Markus Tyroller und der 2. Vorstand Robert Schulz. Dem Trachtenverein „Barmstoana“ Benediktbeuern steht in Zukunft als 1. Vorstand Kilian Wüchner vor. Beim Trachtenverein „Schloßbergler“ Harmating gibt es einen neuen 2. Vorstand, und zwar Peter Hinterauer. Verbandskassier Walter Weinzierl stellte in einem interessanten Vortrag die WWK-Versicherung vor, in der viele Gauverbände und Trachtenvereine im Bayerischen Trachtenverband bereits durch einen Sammelvertrag Mitglied sind. Das Interesse der Trachtler in Fragen zur Unfall- und Haftpflichtversicherung war groß. Im Loisachtaler Gauverband wird über einen Versicherungswechsel nachgedacht. 2. Gauvorplattler Anderl Huber und 2. Gaudirndlvertreterin Theresia Spindler berichteten von dem erfolgreichen neuen Konzept der Gebietsproben und wollen in Zukunft die Ehrtänze am Gaufest zügiger durchführen, indem sich immer zwei Vereine zusammen tun und ihren Auftritt gemeinsam gestalten. Das Preisplattln um den Bayerischen Löwen findet dieses Jahr am 8. August in Thierhaupten im Donaugau -Trachtenverband statt. Leni Sappl Gautrachtenwartin berichtete von der Informationsveranstaltung zum Thema „Trachtenunterrock“ die gut besucht war und informierte, dass bei der Eröffnung des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen jeder Gau 2 vollständige Trachten in dem jeweiligen Gauzimmer ausstellt. Gaupressewart Andreas Wachs regte an mit den Presseverantwortlichen einmal ein Redaktionstreffen in Tölz oder Wolfratshausen durchzuführen, um mit den Redaktionen bessere Kontakte herstellen zu können. Für das Gaujubiläum 2019, soll eine Neufassung der Gauchronik erstellt werden. Wachs würde sich über aktive Mitarbeit der Vereine freuen und suche bereits jetzt nach geeigneten Trachtlerinnen und Trachtler für einen Arbeitskreis. Zudem gab er bekannt, dass der Gau mit Matthias Fischer vom Trachtenverein „Würmseer Stamm“ Diemdorf einen neuen, engagierten Webmaster hat. Hans Huber Gauvolksmusikwart war an der Gauversammlung entschuldigt, somit übernahm der 2. Gauvorstand Hans Hagen seinen Part. Das Gausingen 2015 findet am 16. Oktober in Lenggries im Alpenfestsaal statt. Vom Sachausschus Mundart, Brauchtum, Laienspiel konnte Willi Frohnauer zu einem Schminkseminar für Theatergruppen im Gauverband einladen. Der Bezirk Oberbayern bietet dieses Seminar am 21. Juni in Benediktbeuern an. Er freut sich, dass es viel „Theater“ im Gauverband gibt, das heißt, dass die Trachtenvereine im Loisachtaler Gauverband viele aktive Theatergruppen beheimaten. Im nächsten Jahr wird die Landessitzung des Sachausschusses Mundart, Brauchtum, Laienspiel im Loisachtaler Gauverband durchgeführt und zwar in Bad Tölz. 1. Gaujugendvertreter Peter Mock konnte in seinem ausführlichen Bericht von der Jugendleiterschulung mit Erste Hilfe Kurs berichten und kündigte an, dass die Gaujugendgruppe momentan neu zusammengestellt wird. Die Nikolausaktion vom Bayerischen Trachtenverband (echter Schokoladennikolaus) wird auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt, es können zu dem Nikolausbackformen über die Geschäftsstelle in Holzhausen bezogen werden. Die Wichtigkeit der Beantragung der Jugendleiterkarten (Juleika) für qualifizierte Jugendleiter stelle Mock deutlich heraus. In einer Abstimmung wurde dem Trachtenverein „St.Sebald“ Egling das Gautrachtenfest 2017 zugesprochen. 1. Gauvorstand Sepp Ponholzer freute sich, dass die Eglinger anpacken, denn es werden immer weniger Gaufeste innerhalb des Bayerischen Trachtenverbandes durchgeführt. In seinem Bericht erläuterte Ponholzer wie die Einweihungsfeier am 2 und 3. Mai in Holzhausen ablaufen wird. 30.000 Arbeitsstunden wurden für das Trachtenkulturzentrum geleistet. Der Bayernbund brachte ein Lesebuch „Freude an der Mundart“ heraus. Es bietet Grundlagen und Anregungen mit Kindern und Jugendlichen in Sachen Dialektförderung zu „arbeiten“. Es kann über die Geschäftsstelle des Bayr. Trachtenverbandes bezogen werden. Ponholzer appelliert an die Versammlung den jungen Menschen offensiv Mundart und Brauchtum bewusst vorzuleben und zu verbreiten. Auch im Jahr 2015 werden sich die Trachtenvereine innerhalb des Bayerischen Trachtenverbandes an der „Oiden Wiesn“ beteiligen. Der Loisachtaler Gauverband darf am 23. September die Gäste der Wiesn mit Trachtler, Schnalzer und Musik unterhalten. Besonders erfreut war Ponholzer, dass mit Magdalena Fischer, aus Königsdorf, eine weitere Trachtlerin des Loisachtaler Gauverbandes, neben Andreas Wachs in der Bayerischen Trachtenjugend als Beisitzerin in Zukunft tätig ist. Die Termine für das laufende Trachtenjahr sind auf der Homepage des Gauverbandes unter www.loisachgau.de einsehbar. Das Gaufest 2016 wird in Bad Heilbrunn stattfinden, 1. Vorstand Anton Lindmair gab die ersten Informationen an die Trachtler weiter. Der Gaujugendtag 2016 wird am 5. Juni bei den „Veiglberglern“ in Neufahrn durchgeführt. Für das diesjährige Gaufest in Penzberg wird um Kuchenspenden gebeten. Am Schluss der Versammlung gab es noch eine Diskussion, darüber ob der Musikzuschuss in Zukunft nicht mehr an die Vereine ausbezahlt werden, sondern in der Gaukasse verbleiben soll. Eine Abstimmung darüber wird zu späterer Zeit erfolgen. In seinen Schlussworten zitierte Ponholzer aus dem Buch „Freude an der Mundart“: „Um Mundart zu fördern, benötigen Kinder wie beim Erwerb einer Zweitsprache auch rechtzeitig zahlreiche Möglichkeiten, bei denen sie alle Sprachen, die sie sprechen, ausprobieren und auch anwenden können. Diese sprachlichen Reize treten bei Bilderbüchern, Geschichten, Märchen, Tonmaterialien, Sing- und Reimspielen, Liedern, Bewegungsspielen, Gedichten, rhythmischen Spielen, Sprechspielen, Nonsensreimen, Zungenbrechern, Witzen, Sprichwörtern, Ratespielen, Wortspielen mit Lauten und Buchstaben usw. auf und bieten jeden Tag zahlreiche Gelegenheiten für den Umgang mit Mundart.“ Ponholzer ergänzte dazu: „Vui Beispiele von oben werden in den Trachtenvereinen gemacht mit unsere Aktivtäten wia Plattlaproben, Musi und Gsang, Theadaspuin, Mundartversal und und und,und so san mia wiada a wichtiger Baustein in der Gesellschaft für de Gesellschaft. Er schloss die Versammlung mit den Worten „Treu dem guten alten Brauch“.

Andreas Wachs, Gaupressewart

20 junge Musikantinnen und Musikanten trafen sich mit Harfe, Klarinetten, Gitarren, Ziach, Hackbrett, Zither, Querflöten vom 20.-21.2.2015 in der Jugendbildungsstätte Königsdorf zu einem Volksmusikseminar, veranstaltet von Hans Huber, Volksmusikwart (Loisachtaler Gau). Unter der Leitung von Judith Geißler-Herzog haben 5 Volksmusikgruppen ihr Musizieren verfeinert, neue Stücke einstudiert und miteinander viel Spaß gehabt. Die Referentinnen und Referenten (Monika Schmid, Angelika Huber, Annemarie Janßen, Hias Hinterbrandner) zeigten neben musikalischen Tricks nicht nur bairische Tänze wie Walzer, Boarische und Polkas sondern auch lustige Lieder vom “Spatz“ und “am Pfarrer seina Kuah“. Figurentänze wie die Sternpolka oder die Topporzer Kreuzpolka rundeten das Programm neben gemeinsamen Spielen ab.

Ein herzlicher Dank gilt neben den Referenten, der freundlichen Unterstützung durch den Gau auch dem Team der Jugendbildungsstätte auch den Kuchenspenderinnen, die den gemeinsamen Abschlusshoagascht mit ihren Köstlichkeiten die musikalischen „Lecker“-bissen bereicherten („Lecker lecker lecker“). Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – dann vielleicht 3 Tage lang.

 

Die Teilnehmer des Seminars

Musi macha, danz´n, lacha

 

Gauschriftführer Schorsch Burger feiert

70. Geburtstag

Mit einer geselligen Feier im Jägerwirt in Aufhofen beging Schorsch Burger, kürzlich seinen 70. Geburtstag.Über 20 Jahre ist er Gauschriftführer im Loisachtaler Gauverband, so war es für die Gauvorstandschaft und den Gauausschuss eine Freude und Ehre mit dem Schorsch zu feiern.  Der Schorsch ist ein eifriger Trachtenkamerad und so machte ihm das Geschenk vom Gau eine große Freude. Am letzten Oktoberfest Trachten- und Schützenumzug hat er seine Trachtenschuhe „durchgelaufen“, so bekam er zu seinem Ehrentag einen Gutschein für ein par neue handgemachte Trachtenschuhe und symbolisch dafür einen geschnitzen Haferlschuh, den der zweite Gauvorstand Hans Hagn erstellt hat. Neben den Verwandten war auch sein Heimatverein „Edelweiß“ Bad Tölz mit 1. Vorstand Heinz Bader und Ehrenvorstand Sepp Beausencourt nach Aufhofen gekommen um dem Schorsch zu gratulieren.

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